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Igel sind normalerweise Dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Sie kommen erst aus dem Nest, wenn es bereits dunkel wird Kranke Tiere erkennt man meist daran, dass sie tagsüber herumlaufen, torkeln oder ausserhalb des Nestes liegen. Auf kranken  Tieren - übrigens wie auch auf Säuglingen - sitzen in der warmen Jahreszeit häufig Schmeissfliegen, die dort ihre Eier ablegen.

 Kranke Igel sind apathisch, rollen sich kaum ein und sind oft mager. Man sieht hinter dem Kopf eine Einbuchtung, die so genannte Hungerfalte. Die Tiere sind lang und schmal und haben herausstehende Hüftknochen. Die Aigelgarten04ugen stehen nicht kugelig hervor, sondern sind eingefallen und schlitzförmig. Es können in Ausnahmefällen auch gesunde Igel tagsüber gesichtet werden, wenn sie von Hunden oder durch gärtnerische Arbeiten gestört werden.

Bei Gartenarbeiten oder auch bei Bauarbeiten ist unbedingt darauf zu achten, dass Igelnester nicht zerstört werden. Sollte dies der Fall sein, suchen auch gesunde Tiere tagsüber einen neuen Unterschlupf. Hilfsbedürftig sind auch Igel, die nach Wintereinbruch herumlaufen.

 

Es kann sich dabei um spät geborene Jungtiere handeln, oder auch um schwache ältere Tiere, welche  sich wegen eines zu geringen Nahrungsangebots kein ausreichendes Fettpolster anfressen konnten. Eine Faustregel besagt, dass Tiere, welche Anfang  November weniger als 500 g wiegen, in menschliche Obhut genommen werden sollen..

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