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Artenschutz
Das größte Problem für viele Tierarten ist das Fehlen von Nistmöglichkeiten durch die Zerstörung des Lebensraums.

Deshalb ist eine wichtige Möglichkeit des Artenschutzes die Bereitstellung von Nistplätzen.

Dies sind einige Beispiele für Arten, die wir durch gezielte Aktivitäten unterstützen:


Junge Steinkäuze


Die Mutter, während die Jungen beringt werden
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Steinkauz

Die wenigsten Menschen werden den heimlichen Nachtjäger kennen. Der seltene Vogel fällt allenfalls durch sein nächtliches Rufen auf. Sein Lebensraum bei uns sind große zusammenhängende Streuobstgebiete in denen er nachts Insekten, Mäuse und Kleinvögel erbeutet. Der kleine, ca. 20 cm hohe Steinkauz, war im alten Griechenland ein verehrtes Tier und mit den Göttern im Bunde; dies ist auch noch heute in seinem zoologischen Namen "Athene noctua" dokumentiert.



Sollten Sie einen Steinkauz  beobachtet haben, bitten wir Sie, diese Sichtung  zu melden.


Hornisse


Der Ruf als gefährliches und aggressives Monsterinsekt ist überholt. Und das Märchen, daß durch sieben Stiche ein Pferd und durch drei Stiche ein Mensch getötet wird, glaubt heute (hoffentlich) niemand mehr. Die beeindruckenden, schwarzgelben Brummer sind vielmehr gutmütig und nützlich. Nur in Ausnahmefällen werden Menschen einmal gestochen und selbst in Nestnähe reagieren Hornissen eher neugierig als angriffslustig auf den Beobachter.
Bei Hornissen stehen hauptsächlich die weit aggressiveren, kleinen Wespenarten auf dem Speiseplan.,


 

 


Hornisse an einer reifen Frucht
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Amphibien

Jedes Jahr wandern verschiedene Amphibien von ihren Winterquartieren zum angestammten Laichgewässer. Bei mildem und regnerischem Wetter sind diese Tiere nachts unterwegs.
Um die Wanderung der gefährdeten Tiere zu schützen betreuen zahlreiche Helfer die Krötenwanderung.
 


Storch

In unserem Land war der Weißstorch früher weit verbreitet.

 Dramatischer Verlust seiner Lebensräume, Verdrahtung der Landschaft mit Stromleitungen und und andere Gründe haben fast zum Verschwinden dieses Vogels geführt.
In den letzten Jahren konnten vermehrt Störche beobachtet werden, die zum Teil mehrere Monate im Gebiet blieben ohne jedoch zu brüten.
Genau in einer solchen Situation kann die Bereitstellung geeigneter Nisthilfen ausschlaggebend für eine erfolgreiche Wiederansiedlung sein. .
 

 



Weißstorch

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Wiedehopf
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Nistkasten für Wiedehopfe
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Wiedehopf

Der auffällige und ungewöhnliche Vogel ist den wenigsten Menschen bei uns bekannt. Als wärmeliebende Art ist der Wiedehopf hauptsächlich rund um das Mittelmeer und im Mittleren Osten verbreitet. In Bayern war er noch bis vor ca. 50 Jahren ein verbreiteter Brutvogel in den klimagünstigen Gebieten. . Nur wenige Brutpaare konnten sich noch halten.

Durch die spürbare Klimaveränderung und das damit verbundene trockene Wetter während der Brutzeit hat sich der Bestand wieder vergrößert und es konnten wieder Wiedehopfbruten festgestellt werden.  Durch geeignete Nisthilfen kann die Wiederansiedlung des Höhlenbrüters unterstützt werden. Von den meisten Menschen unbemerkt, reagieren zahlreiche Tierartenbereits seit geraumer Zeit auf das sich spürbar verändernde Klima. Viele Arten profitieren von den steigenden Temperaturen, noch mehr Arten leiden aber unter den sich verändernden Klimaverhältnissen.


Eisvogel

Der stark bedrohte "Fliegende Edelstein" benötigt fischreiche und saubere Gewässer, die im Winter nicht zufrieren. An Steilufern gräbt er seine Brutröhren und zieht darin seine Jungen auf. Früher wurde der schöne Vogel als Fischräuber stark verfolgt. Flußverbauung, Gewässerverschmutzung und zunehmender Wassersport haben seine Bestände überall stark zurückgehen lassen.
 

 



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